Donnerstag, 16. November 2017

Gibschi-, Gwäägi- oder Brummelstimme?

Wer hat schon einmal geschrien und prompt bemerkt «meine Stimme stimmt»?
Letzten Samstag habe ich geschrien. Gesungen. Gesummt. Gegurrt. Tschibarisch gebrabbelt.
Ja, bis dahin wusste ich auch nicht, dass es «Tschibarisch» gibt. Die Sprache ist jedoch höchst effektiv! Und transportiert auf der ganzen Welt, was sie ausdrücken soll. Subtil, über Ton und Emotion.

Kurzum, ich war am Workshop:
Frauen eine Stimme geben – Meine Stimme passt zu meiner Person
von und mit Stefania Huonder,
organisiert vom Frauennetz Schwyz, bei dem ich auch Mitglied bin.

Heja, das war echt faszinierend.
Die Suche nach dem echten eigenen Ton ist gar nicht so leicht. Eine Nuance und schon war ich zu hoch. Bis anhin ahnte ich nicht mal, wo ich überall Töne herholen kann. Unglaublich. Mund? Kehlkopf? Denkste! Sogar ausserhalb des Körpers fand ich Töne, zog sie durch mich hindurch und brachte sie dann mit einem fast unheimlichen Laut aus meinem (*Hilfe!*) Mund!

Bin ich froh, klangen all die Frauen um mich herum ähnlich. Auf der Strasse oder selbst zu Hause hätte ich mich kaum getraut, so zu «stimmen».
Ehrlich, ein bisschen erschrak ich von mir selbst. Und das befreite.
Gibschi-, Gwäägi-, Brummel- und Monsterstimmen – echt alles war dabei. Zum Glück gibt es keine Audioaufnahmen davon.

Die Faszination über die stimmstarke Stefania zog durch den ganzen Tag. Ich wollte ihr nacheifern, will es immer noch. Derart scheint sie als Sängerin, Dozentin und Trainerin zu stimmen.

Das Erlebnis war phänomenal. Eine ausserordentliche Erfahrung, die mir zeigte, wie ich mich auch mal anders «einstimmen» kann – einstimmen auf mich selbst, auf mein Tun, meine Absichten und mein Sein. Mal nicht meditieren, sondern tönen.

Danke Stefania, wir sehen uns wieder!

Danke Frauennetz Schwyz, und eh bis bald :-)
Hier ist der LINK zum Frauennetz, neue weibliche Mitglieder sind willkommen!


Ein echt stimmiger Workshop: Frauen eine Stimme geben
Danke @Frauennetz Kanton Schwyz!

Dienstag, 7. November 2017

Seelenschwitzen

Ja, ich weiss, ich habe es versprochen.
Und eigentlich möchte ich *soo*fescht* über mein Wochenende schreiben.
Ich schwitze beim Schreiben, denn die Worte wollen nicht fliessen. Ich bringe sie kaum in meinen Laptop. Es ist ein *Chrampf*. Wie ist zu beschreiben, wofür es keine Worte gibt?!

Ich habe geschwitzt.
Irina, die Kursleiterin, nannte es «Seelenschwitzen» – so passend.

Seelenschwitzen also, und das im Kollektiv. Ein wahnsinniges Erlebnis. Nicht von dieser Welt.
Schon so lange wollte ich das tun. Jetzt habe ich es endlich getan. I did it! Yeeaaaah!

Am Samstagabend sass ich mit 13 weiteren Teilnehmern (hauptsächlich Frauen) eng zusammen in einer Schwitzhütte, mitten im Wald. Jeder sass zusammengekauert auf seinem Plätzchen. Wie Babys in Mutters Schoss. Und ähnlich eng. Die Zeit in dieser Dunkelheit und Hitze war magisch, das Davor und Danach ebenso. Es war derart magisch, dass mir echt die Worte fehlen. Feuchtigkeit und Hitze trieben mich an Grenzen, die ich so doch noch nicht kannte. Und ganz leicht, wie das Natürlichste der Welt, überschritt ich die Grenze und befand mich in einem anderen Bewusstseinszustand. *Schwups*

Wechsel der Welten – das kenne ich schon seit Jahren vom Meditieren. Dennoch war es wieder ein neues Feeling. Die Klänge waren anders, das Kollektiv erweiterte die Sinne – fast bis zum Zerspringen, oder Überfliessen. Eindrücke wie Perlen. Oder Tropfen. Seelentropfen. Schamanengesang. Weisser Salbei in Rauchschwaden. Alles verwebte sich ineinander. Wir schwitzten, tropften, atmeten, spürten in andere Welten. Jeder für sich und dennoch verwebte sich alles zu einem einzigen Ganzen. Irgendwie. Unerklärlich. Eben magisch. Das Relevante geschah nicht in dieser Dimension.

Draussen, ja draussen knisterte das Feuer. Die Klänge des nächtlichen Waldes ganz fern. Der Vollmond hinter den dichten Wolken, seine Präsenz dennoch klar.
Spüren, einfach nur spüren. Und «seelenschwitzen».

Irina und ihr Partner Tom, der Feuermeister, sind nicht nur bewundernswerte Ritualleiter, sondern auch mitreissende Tänzer. Vor und nach der Schwitzhütte (und nicht im Wald!) tanzten wir: «Seelentänze», befreiend, berührend, ja, und schon wieder: magisch. Auf der Spur von uns selbst und ... (das muss jeder selbst herausfinden im Tanzen und Schwitzen ;-)

Gerne vermittle ich den Kontakt zu Irina und Tom.
Bilder vom Event gibt es ausnahmsweise keine, der Privatsphäre der Teilnehmer zuliebe.

Transformation dank «Seelenschwitzen»  mein Erleben in der Schwitzhütte






Donnerstag, 2. November 2017

Blog, blogger, am gebloggsten - oder: die Storyjagd ist eröffnet

Die Vögel pfeifen die Storys von den Dächern. Wortfeger produziert neu Erlebniswerkstätten namens Storyfeger. Und dafür brauche ich gaaaanz viele Storys und noch mehr Fotos. Ich stöbere also (noch öfter!) durch die Welt und trage (noch mehr!) zusammen.

Mein Blog bleibt davon nicht unberührt.
Hier können alle, die das denn so schaurig unbedingt möchten, mich auf der Storyjagd begleiten. Neu publiziere ich also immer mal wieder Geschichtchen über das Geschichtensuchen. *Huuuch*, bin ich aufgeregt!

Ohren zu. Augen auf.
Denn ich muss es nochmals ganz deutlich in die Welt *pläären*: 
Storyfeger ist einfach der Hammer! Ich liebe es. Und packe all mein Wissen aus 20 Jahren intensivem Studium da rein. Es ist also die Oberkonzentration von Wissen, hübsch verpackt in Fantasiereisen zu einem bestimmten Thema. Das Ganze kann man einfach "reinziehen" per Videotraining, anonym und in lockerem Rahmen, bequem vom Sofa aus.

Als Storyfeger-Infokanäle dienen: (draufklicken, das sind Links direkt zum Ziel!)
- dieser Blog
- YouTube-Kanal
- Facebookgruppe (hier mit täglicher Inspiration für alle)
- Newsletter (auf www.storyfeger.ch sofort & leicht abonnieren!)
- und ein bisschen auch mein Instagram-Account


Nächste Woche tippe ich hier in den Blog die neuste Unternehmung rund um meine Storyjagd. Ich weiss jetzt schon, es wird heiss ... schwitzend ... fast wie in Trance ... es kribbelt jetzt schon, uuuiii!

Freue mich, wenn Sie mir und meiner Storyjagd weiterhin folgen.
Bis bald, herzlich


Printscreen aus der Storyfeger-Produktion:
Jede Erlebniswerkstatt ist eine Kombination von Foto, Film, Text und Seminar.

Sonntag, 29. Oktober 2017

Ansteckungsgefahr: Ich denke Storyfeger!

​​​​​​​Eine geniale Möglichkeit, wie Menschen sich spielerisch und leicht anhand von Fragen:
  • mit einem Lebensthema auseinandersetzen können,
  • ihre Denk- und Handlungsmuster dazu erforschen,
  • Inspiration für ein freieres Leben tanken,
  • ihre Kreativität trainieren,
  • und ihren Denkhorizont ausweiten.

DAS und noch viel mehr ist Storyfeger.
Ich denke Storyfeger.
Ich fühle Storyfeger.
Ich lebe Storyfeger.
Ich BIN Storyfeger!
Mein Leben dreht sich total um Storyfeger.
Begeistert bin ich, mit allen Zellen meines Seins.


Tja, und all das gibt es jederzeit, ortsunabhängig und anonym per Online-Videotraining.
Für *schlappe* 32.- pro Storyfeger.
Eine Investition, die Leben verändern kann.

Storyfeger ist einzigartig.
Die Suche nach "Storyfeger" führt somit auch überall ans Ziel, direkt zu den Erlebniswerkstätten und zur kostenlosen Facebookgruppe für die tägliche Inspiration.


Die Zellen tanzen und Kreativität sprudelt - lassen Sie sich anstecken!



Donnerstag, 5. Oktober 2017

Immer wieder aufstehen: locker, leicht, lächelnd ...

Heute durfte ich für den Autor Bruno Küttel seinen neusten Blogpost auf seine Webseite laden. Bruno schrieb über mich, über meine Buchhelden und über seine gepäcklose Reise nach Schottland. Mein «locker, leicht, lächelnd» in meinem Blogpost (Link) vor ein paar Tagen hatte ihn inspiriert. So sehr, dass er wiederum darüber einen Blogpost schrieb. Nun ist sein «Locker, leicht, lächelnd» online zu lesen, Link.
«Locker, leicht, lächelnd» - für uns ein grosses Thema. Und das Ping-Pong ist damit noch nicht beendet. Denn soeben schrieb ich ihm:

Lieber Bruno
Und der Vollständigkeit wegen, hier die Geschichte von «locker leicht lächelnd».
Als ich eine junge Frau war, so um die 22 bis 24 Jahre alt, hatte ich einen Mentor, der hiess Oliver Ekmann. Er war Trainer bei grossen Firmen. Bei ihm lernte ich viel Erfolgspsychologie, Menschenkenntnis … Mit ihm lief ich damals sogar über glühende Kohlen (Feuerlauf). Wir arbeiteten eine Weile intensiv zusammen und wurden Freunde. Oliver hatte das Rezept, jeden Morgen 20 bis 30 Minuten «LLLL» zu betreiben.
LLLL stand für «Locker Leicht Lächelnd Laufen»! Er joggte also jeden Morgen locker leicht lächelnd durch die Gegend. Seither verbinde ich diesen Ausdruck mit Oliver. Er hat mich sehr geprägt. Bis heute.
Vor einigen Jahren verlor sich unser Kontakt, er wanderte aus nach Deutschland. Wir fanden uns wieder auf Facebook. Und plötzlich war es still. Und auf seinem Facebookprofil fand ich viele betroffene Postings von Facebookfreunden, die seinen plötzlichen Tod betrauerten. Das ist jetzt auch schon wieder ein paar Jahre her. Ich denke heute noch an Oliver und an seine Worte. 
Locker, leicht, lächelnd ... das ist die Geschichte dahinter.
Ich wollte Dir das erst erzählen, wenn Dein Blogpost online ist, damit Dich diese Geschichte nicht prägt.
Wer weiss, vielleicht schreibe ich selbst mal eine Geschichte darüber ...
Hmmmm, warum eigentlich nicht jetzt?
 
Herzliche Grüsse
Tanja

Und jetzt gerade schreibe ich diese Geschichte, denn sie berührt mich bis heute. Von Oliver Ekmann lernte ich nicht nur viel über Erfolgspsychologie und Menschenkenntnis, sondern über das Leben ganz allgemein. Der Feuerlauf ist für mich ein Powermoment bis heute. Ich erinnere mich genau daran. Wie mich die glühenden Augen vor mir am Boden herausfordernd anblinzelten: «Na, wagst Du’s? Kneifst Du? Komm doch, wenn Du Dich traust!» Ich traute mich. Und der Schritt in den Schnee am Ende des Kohleteppichs tat weh – nicht die glühenden Kohlestücke unter meiner Fusssohle. Die Kälte war’s. Unerwartet, damals.

Wie gerne würde ich ihm sagen: «Oliver, Du bist einer der Menschen, der mich am meisten prägte. Mehr als alle Lehrer zusammen. Dank Dir bin ich meinen Weg gegangen. Du hast mich gelehrt, immer wieder aufzustehen und niemals aufzugeben. Ich fühle mich mit Dir in liebevoller Freundschaft verbunden bis heute. Fühle Dich umarmt, wo immer Du jetzt bist. Und von ganzem Herzen: DANKE!»


Das ist die Geschichte von «locker, leicht, lächelnd». Leider vergesse ich sie im Alltag manchmal. Doch sie begleitet mich immer wie eine leise Melodie …